Das Haus der Seidenkultur
DAS HAUS DER SEIDENKULTUR: TRADITION TRIFFT MODERNE
Das Haus der Seidenkultur, im Herzen Krefelds gelegen, ist ein lebendiges Zeugnis der faszinierenden Textilgeschichte der Stadt. Mit diesem Kunstprojekt bringt das HdS Krefelds reiches kulturelles Erbe auf innovative Weise in die Gegenwart und schafft eine einzigartige Verbindung zwischen Tradition und Moderne.
Das Haus der Seidenkultur sieht sich als ein Ort der Begegnung, an dem Krefelds Textilgeschichte bewahrt und lebendig gemacht wird.
ILKA WONSCHIK – DIE ORGANISATORIN
Dr. Ilka Wonschik ist die Organisatorin des interaktiven Kunstprojekts „Krefelder Seidenstraße“ und seit 2023 Leiterin des Hauses der Seidenkultur in Krefeld. Sie studierte Kunstgeschichte, Archäologie sowie Ur- und Frühgeschichte in Würzburg, Köln und Bonn und wurde 2000 an der Universität Bonn promoviert. Seit 1992 ist Dr. Wonschik in der Kunstvermittlung und im Kulturmanagement tätig. Ihr besonderes Interesse gilt der Erinnerungskultur, die sie in wissenschaftlichen Publikationen und kuratorischen Projekten vertieft hat. 2017 gründete sie den gemeinnützigen Verein „Gedächtnisbilder – Erinnerungskultur in der Kunst von Frauen“, um die Sichtbarkeit von Frauen in der Kunstwelt zu stärken und ihr künstlerisches Erbe zu bewahren.
Neben Vorträgen zu Erinnerungskultur und Kunst widmet sich Dr. Wonschik der Weiterentwicklung kultureller Institutionen. Im Haus der Seidenkultur möchte sie das Industriedenkmal zu einem lebendigen Ort der Begegnung und des Austauschs machen.
Ilka möchte mit der “Krefelder Seidenstraße” Krefelds kulturelles Erbe neu beleben und durch innovative Konzepte Kunst und Tradition vereinen.
#kunsterleben #textiletradition
ILKAS MOTIVATION
„Das Haus der Seidenkultur in der Nähe des Krefelder Hauptbahnhofs bewahrt die textile Stadtgeschichte. Doch das Museum möchte mehr als nur Vergangenheit bewahren – es will auch die Veränderungen in Krefelds multikulturellem Stadtbild aufgreifen. Gemeinsam mit der Künstlerin Julia Timmer geht es darum, aus der Komfortzone eines Museums herauszutreten und Menschen in ihren privaten Räumen zu besuchen. In einem Dialog, der auf Zuhören setzt, entstehen textile Objekte, die ein neues Kapitel der Stadtgeschichte erzählen. Am Ende sollen alle an einem Tisch sitzen – ein Symbol für die Förderung von Annäherung und Verständnis.“
Ilka – Kunsthistorikerin und Museumsleiterin, Haus der Seidenkultur, 2024